Woche 1 //// Lektion 6 //// FitLogic –Models, Dummies & Avatare
Typische Korrekturzyklen in der Praxis:
1. Prototyp (Nesselmodell) – gefertigt aus preiswertem, nähtechnisch vergleichbarem Material
2. Designmuster – Umsetzung des Modells im Originalmaterial
3. ggf. 2. Designmuster – nach Schnitt- oder Materialanpassung
4. ggf. 3. Designmuster – weitere Optimierungsschleifen
5. …
6. Freigabemuster – finale Version nach letzter Korrektur
Die Anzahl notwendiger Muster hängt ab von:
· der Komplexität des Modells,
· dem gewählten Material (z. B. sensibel im Fallverhalten),
· dem Anspruchsniveau an Passform und Gestaltung,
· und der Qualität der Vorarbeit (z. B. Nutzung bewährter Basisschnitte).
Jedes zusätzliche Muster verursacht Zeit- und Kostenaufwand, insbesondere wenn Fertigung und Entwicklung räumlich getrennt erfolgen.
In solchen Fällen müssen pro Korrekturzyklus Schnittdaten übertragen, Materialien bereitgestellt, Muster zugeschnitten, genäht, versendet, begutachtet und kommentiert werden bevor sie ggf. erneut angepasst werden.
Die Dauer für ein vollständiges Korrekturfeedback kann je nach Standort und Logistik mehrere Wochen betragen.