Herausforderung der Zielgruppenansprache

In der Konfektion richtet sich die Kleidung an eine definierte Zielgruppe – diese ist aber nicht identisch mit der tatsächlichen Käuferschaft.

Marketing und Vertrieb versuchen, eine bestimmte Gruppe zu erreichen, etwa über geeignete Plattformen, Bildsprache oder Preispositionierung. Dennoch ist nicht steuerbar, wer das Produkt letztlich kauft. So kann es passieren, dass ein Produkt, das für eine junge, sportliche Zielgruppe gedacht war, vermehrt von einer älteren Käufergruppe gekauft wird.

Die Konsequenz für die Schnittentwicklung: Sie muss möglichst flexibel innerhalb ihrer Größenspanne auf unterschiedliche Proportionstypen reagieren.

 Gerade bei körpernaher Kleidung – etwa Hosen oder enganliegenden Kleidern – ist das eine besondere Herausforderung, da die Spielräume für Mehrweiten und Toleranzen begrenzt sind.